23.11. 2014, Sonntag, Einleitung, Anreise, 1. Radtag

Vom 22.Nov. – 6. Dezember

ANMERKUNG:

Waehrend der Reise wird dieser Blog täglich aktualisiert und erweitert. Wenn wieder zuhause werden noch zu den Tagen die Links der gefahrenen Strecken, Hoehenprofile und der hochaufloesenden Gesamtfotos eingefuegt.

EINLEITUNG:

Wie auch die letzten Jahre, so bietet es sich an, in der Zeit Ende November – Anfang Dezember für 2-3 Wochen eine Radreise zu unternehmen. In der Arbeit wird es saisonbedingt ruhiger  und die heimische Radsaison neigt sich dem Ende zu. De facto hab ich die letzten 8 Wochen kaum mehr Sport getrieben und bin sozusagen unter Entzugserscheinungen. Nach langer Überlegung wohin, entschied ich mich diesmal für Südafrika. Zwar sitzt man da lang im Flieger, (etwa 13 Std. reine Flugzeit)  doch dafür hat man so gut wie keinen Jetlag, denn die Zeitverschiebung ist nur eine Stunde. Schon vor Jahren hab ich mal mit Freunden mit diesem Gedanken gespielt, doch leider ist nichts draus geworden. Also packma`s selber. In ein islamisches Land wollt ich nicht fahren, denn was sich weltpolitisch da so abspielt passt mir sicherheitsmäßig nicht so recht.   Im Internet hab ich zur Vorbereitung viel Zeit verbracht. Da gibt es Rad-Tourenfahrer, die von Frankfurt bis Südafrika per Pedes diese enorme Strecke durch teils gefährliche Länder zurücklegen. Jedoch haben die nicht 14 Tage wie ich, sondern teilweise ein Jahr Zeit.

Aber nun zu meiner Reise.

Anreise und 1. Radtag,  München über Johannesburg nach Kapstadt Airport – Hotel in Kapstadt .

Erste Radtour vom Flughafen zum Hotel und anschließende Erkundungsfahrt des Hafens mit Stadtrunde 52 km

Link zur gefahrenen Strecke:

https://www.gpsies.com/map.do;jsessionid=CB182B9492641B552E7C84530A35B19A?fileId=lefawjzppsoxajpv

Fotos hochauflösend;

https://www.dropbox.com/sh/2cb8n8izycdbo9u/AABNmukMKA104N2Ydir_knONa?dl=0

 

Zuerst mal zum Flug. Ich entschied mich mit Southafrican Airlines zu fliegen, mit 2 h Wartezeit in Johannesburg. Sehr zum Ärger der restlichen etwa 250 Fluggäste passte so einem Unsymphaten vor dem Abflug in München irgend was nicht und er diskutierte innig mit demn Stuardessen. Bovor die Sache eskalierte wurde die Polizei gerufen und die Sache abgeklärt. Letztendlich flog der Clipper wegen diesem Trottel erst mit einer halben Stunde Verspätung los und die weiteren etwa 250 Passagiere mussten warten.

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Gut hierbei, dass es so um 20:30 Uhr in die Nacht hineinging und man seinen normalen Schlafrhytmus beibehalten kann. Eben wegen diesem Typen wurde in Folge die Zeit zum Umsteigen in Johannesburg knapp, da das Rad erst hier nochmal verzollt werden musste. Einladend war ja dieses Johannesburg nicht gerade. Strömender Regen und magere 16 Grad. Gar nicht wie Afrika. Den  geschundenen Radkarton betrachtet, dacht ich mir, eine weitere Zwischenlandung und Umladung hätte er wohl nicht ausgehalten, ebenso waren auch am Rahmen etliche Kratzer feststellbar. Um zumindest die erste Nacht in Cape Town ein gebuchtes Hotel zu haben, buchte ich über das Internetportal Wimdu ein Zimmer im Belladonna, einer, wie sich herausstellte ziemlich abgewohnte Bude. Der Wirt hieß Eliav und er zeigte mir stolz ein Foto, wo er selbst am Cape  Argus Rennen  teilgenommen hatte.  Es ist das wohl größte Radrennen der Welt mit über 40000 Teilnehmern, hier in Südafrika. Die Hotels hier sind sehr teuer und ich musste für die  Bude 50 Euro (statt 31) hinblättern. Und das ohne Frühstück!!  Der Wirt akzeptierte den Internetpreis über das Portal nicht. Ich hatte auch eine Mail mit dem Storno bekommen. Nunja, bin eben von Asien verwöhnt, da kostete ein gutes Hotel 10- 20 Euro. Nach dem Einchecken schaute ich mir noch den Hafen und die City of Kapstadt an.

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