Alle Artikel von Werner Pongratz

19.-20.3 Auckland – Whangaparaoa – Auckland

Link zu Bilder der Tage:

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Link zu Strecken der Tage:

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Es sind nun knapp vier Wochen  vergangen, hab traumhafte Landschaften erlebt  und wie schon bemerkt, war vor allem auf der Südinsel das Wetterglück beschieden. Rückwirkend betrachtet war es absolut richtig, jeden Tag mit ordentlichen Wetter zum Radfahren genutzt zu haben. Die kommende Woche  wäre nun zum Abschluss der Reise, der Bereich  nördlich Aucklands,  die Whangerei, Ost- sowie Westcoast dran gewesen. Doch zeigte es sich nun meteologisch sehr launisch und es überwiegten, speziell am Nachmittag böiger Wind, tiefe Wolken und kurze Schauer. Auch der Wetterbericht machte keine Hoffnung und so wurde die Laune, schon durch die Erfahrung im Coromandel etwas getrübt.

Abwechslung zu meinen Radtagen brachte ein Besuch bei Konrad und Anna, von denen ich Zuhause von einen Musikerkollegen gehört hab. Schon vor Reiseantritt hab ich Kontakt aufgenommen und es kam ein Treffen zustande.  Sie wohnen auf der Halbinsel Whangaparoa, etwa 50Km nördlich von Auckland, wo ich am Samstag Vormittag auf wiederum hügeligen 56 km hochradelte. Sie wanderten vor 23 Jahren nach Neuseeland aus und es war interessant ihre Geschichte zu hören. Es tat jedem gut, sich von Niederbayrisch zu Niederbayrisch zu unterhalten und ich möchte mich auch auf diesem Weg nochmal  für die herzliche Gastfreundschaft bedanken. Es war ein interessanter Abend und wir vereinbarten wiederum eine Zusammenkunft, wenn sie wieder zu Besuch bei uns in Deutschland sind.

So geschehen ging’s dann am Sonntag, am späten  Vormittag wieder zurück nach Auckland. Nach gründlicher Wetterauskunft war ich von der nun vor mir liegenden Route nach Norden nicht mehr so begeistert. Ich hatte den Verkehr hier etwas unterschätzt und alleine der Abschnitt nach Whangapaora war am Wochenende derart belebt, dass man nicht von stressfreiem Radeln sprechen kann. Fast alle fünf Sekunden zischte ein PKW vorbei und auch nötigten mich kurze, aber kräftige Regenschauer, Unterschlupf in  Bushäuschen zu suchen.  Die Gegend hier wird auch als Supercity von Aukland bezeichnet. Sämtliche Huegel sind zugebaut und die Siedlungsdichte ist enorm hoch. Entsprechend der Verkehr. Fuer mich gab es zwei Alternativen. Entweder für die nächsten Tage einen Leihwagen zu nehmen und in Regionen zu fahren, wo schönere Streckenabschnitte sind, oder diesen Abschnitt nicht mehr zu machen und die Option einer früheren Heimreise in Betracht zu ziehen. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage ist absolut nicht berauschend. Da war immer nur diese graue Wolke mit den drei dicken Tropfen drunter ersichtlich. Auch wurde mir berichtet, dass in dieser Region viele Holzlaster unterwegs sind und kein ordentlicher Sicherheitsstreifen vorhanden ist. Ein Anruf bei Emirates machte die Entscheidung relativ leicht. Es war eine Umbuchung für geringe Gebühr möglich und so werde ich nun bereits Morgen, Montag, statt Freitag wieder in heimische Gefilde fliegen.  In Devenport am frühen Nachmittag angekommen ging’s nochmal mit der Fähre  nach Auckland und ein Besuch am höchsten Punkt, dem Fernsehturm war angesagt. Leider vermießten Wolken den  erhofft schönen Sonnenuntergang, doch war es ein würdiger Abschluss des Tages. Morgen geht’s an’s Packen, Radwaschen und Vorbereitung auf den Heimflug. Mache auch noch ein Fazit der Reise.

18.3. 23. Radtag Coromandel – Auckland

Ling zu Fotos des Tages:

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Strecken des Tages: 65Km 590 Hm

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Das heute ist ein Mischtag. Vormittags im Bus bei Regen und Nachmittag bei Aufklarung auf dem Rad.

Pünktlich um 7:30am, bei Morgengrauen kam  der Bus in Coromandel an, wo ein bereits angefeuchteter Ski&Biker sehnlichst auf ein Dach wartete. Alleine der knappe Kilometer von der Unterkunft zur Haltestelle war mit Spruehregen begleitet und man war schon mal vorgenaesst. Egal, die nassen Sachen in eine Tüte und was Trockenes drüber. Dann eine langweilige Busfahrt über Hamilton, die fast sechs Stunden dauerte. Immer wieder einsetzender Regen und eine nicht all zu attraktive Landschaft ließen  die Entscheidung für dieses Transportmittel richtig erscheinen.  Gegen 1:30 pm in Auckland angekommen wurde aufgesattelt und gleich der Hafen sowie die Innenstadt besichtigt. Krass, der Gegensatz dieser Metropole zu den anderen Städten des Landes. Ist eben eine richtige Grossstadt. Aber auch hügelig, wie alles in diesem Land. Der Tag war noch jung und so lag es nahe, mehr drauss zu machen und nach Einbuchen in der Unterkunft ging`s ohne Satteltaschen auf Erkundungstour. Super Beschläunigungswerte, ohne diese Gewichte hinten dran, bin es gar nicht mehr gewohnt ohne zu fahren. Erquickend, das pulsierende Leben, wie vielfältig und interessant, ein absolutes Highlight dieser Reise. Für derartige Erkundungen ist das Rad ein ideales Fortbewegungsmittel. Über Newton, Mount Eden, Royal Oak, Onehunga gings ueber den Mahungs Drive , Stadtteil Mangere Richtung Flughafen, um dort schon mal die Lage für den Abflug nächste Woche zu checken. Es kommt  Ostern, da machen die Landsleute selber Urlaub und es ist ratsam, dort in der Nähe des Flughafens frühzeitig eine Bleibe zu buchen. Bin ja schon ein gebranntes Kind. Es war trocken und eine klare Sicht, leider wie üblich auch ein bisschen Ostwind, aber vertretbar.  Die Stadttour genossen und erst zum Sonnenuntergang  trudelte ich im Backpackers ein. Zwar zentral gelegen, aber  eine laute Bude. Vorsorglich wurden mir bei der Schlüsselübergabe gleich Ohropax mit überreicht. Mag der Tag auch miese begonnen haben, so war er am Ende doch wieder ein Erlebnis.

17.3 22. Tag, Coromandel und der Versuch weiter zu kommen.

Ling zu Tagesfotos:

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Ling zur Tagesstrecke:

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Bisher hatte ich  die letzten vier Wochen, wenn man die anderen Reisenden so berichten hört, unverschämtes Glück mit dem Wetter. Doch weiß ich jetzt wie man Regen definiert. Ein tropischer Zyklon lässt sich hier so richtig aus und es kübelt was runterfallen kann. Der Vormittag verstreicht mit Warten auf Besserung, doch das Regenradar macht wenig Mut zur Hoffnung. Erst Nachmittag fuhr ich zur Touristinfo, um die Fähre, die eigentlich um 3pm ab Coromandel nach Auckland fahren sollte, zu buchen. Doch die Dame meinte, sie sei schon ausgebucht. In der Hoffnung, direkt am Schiff auf einen freien Platz zu bekommen, machte ich mich bei strömenden Regen auf den 12 Km langen Weg zum Hafen in der Nähe von Coromandel.  Der ultimative Test für meine Regensachen. Ein Lapsus passierte mir noch, als ich die  Einfahrt  der Anlegestelle übersah, und so einen 200 Hm Buckel umsonst fuhr. Einen Farmer meinte, ich müsse wieder zurück und bot mir an, mein Rad in seinen Kofferraum zu packen. Doch glaubte ich es auch so noch zu schaffen. Besorgt um mein Problem, wartete er oben am Berg, um nochmals seine Hilfe anzubieten. Einfach ein netter Menschenschlag! Durchgeschwitzt und auch gründlich von innen nass, erreichte ich das gerade einfahrende Schiff. Doch der Kapitän sah keine Chanche, mich noch aufzunehmen, da der Clipper versicherungsrechtlich nur für eine begrenzte Personenzahl zugelassen sei. Entäuscht gings dann wieder nach Coromandel zurück, wo letztendlich für morgen früh nur noch  ein Bus über Hamilton nach Auckland gebucht werden konnte. Die Direktstrecke war auch schon ausgebucht. Da denkt man, man ist in der Nebensaison als Alleinreisender unterwegs, doch hier geht es ohne vorherige Buchung nur mit viel Glück weiter.  Zum Trost gab`s Abends bei einer Geburtstagsfeier eines 17 jährigen Kiwis Gegrilltes.

Hab gegoogelt.  Jeder zehnte Arbeitsplatz ist hier vom Tourismus abhängig. Der Tourist schätzt die Vielfalt der Landschaften – Küsten, Seen und Fjorde, Hochgebirge und Gletscher, Vulkane und heiße Quellen –, die ebenso üppige wie fremdartige Vegetation, die Nationalpaarks auf Nord- und Südinsel, in den Waldgebieten wie im Hochgebirge, die gut ausgebaute Infrastruktur und die aufgeschlossenen Bewohner Neuseelands. Dies kann ich nur bestätigen. Hab seltene so freundliche  Leute erlebt. Das Land zählt mehr als drei Millionen Touristen pro Jahr. Bis vor einigen Jahren war der durchschnittliche Neuseeland-Urlauber Rucksacktourist. Obwohl der Abenteuertourismus immer noch eine extrem bedeutende Rolle einnimmt, bemüht sich die neuseeländische Reiseindustrie seit einiger Zeit auch verstärkt um Kurzurlauber mit hohem Budget. Es gibt eine klare Tendenz zu einem „luxuriösen Neuseeland“. Das ist auch in der Preisentwicklung der letzten Jahre feststellbar.

Erstmals in meiner Reise bin ich am Abend in der gleichen Unterkunft in Coromandel  und gab meine Sachen zum Trocknen. Bei solchen Wetter denkt man an die Radlerkollegen mit Zelt, denn es bleibt bei der hohen Luftfeuchtigkeit nichts trocken. Beim Radfahren ist man bereits nach kurzer Zeit von innen durch und durch patschnass und so lange man sich bewegt auch warm. Doch wenn man eine kurze Zeit steht, kühlt man schnell aus und es friert einen, trotz 22-24 Grad.  Trotzdem kamen heute nur bei so unnötigen Fahren 37 Km und fast 600 Hm zusammen.  Zum Abend war dann die Buchung einer Unterkunft in Auckland noch ein Problem. Erst beim fünften Backpackers erhielt ich eine Zusage auf ein Bett für morgen. Wird sicherlich wieder ein interessanter Tag mit der Hoffnung auf besseres Wetter.

 

16.3. 21. Radtag, -Tairua – Coromandel

Ling zur Strecke des Tages: 82 Km 2145 Hm

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Ling zu Fotos des Tages

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Noch gegen Mitternacht fing es an zu regnen und artete aus in ergiebigem Schütten, welches  lautstark auf die Dächer der für unsere Verhältnisse schwach gebauten Gebäude prasselte. Irgendwann als es nachließ schlief ich ein und dachte, der Wetterbericht hat recht behalten und morgen ist der Radtag gelaufen. Denkste, es war eine drückende Hitze, dunstig aber blauer Himmel¨Wenn d’Engerl reisen, ist`s  Wetter schön.¨ Egal, man kann die Tour weiter fahren und so befand ich mich gegen 9:30 wieder auf dem Rad und gleich nach Tairua ging es mit einem 200m Anstieg kräftig zur Sache. Die Nordinsel ist noch viel bergiger und es gab bisher kaum mal ¨normale Etappen¨. Immer nur bergauf – bergab. Die einzelnen Strandorte wie Hot Water Beach, Hahei, Witihianga, waren immer nur über knackige  Anstiege zu erreichen, die dann letztendlich wieder auf Meeresniveau hinunterführten.  So auch zur Cooks Beach, wobei ich mir nicht sicher bin, ob  Kapitän James Cook 1769 hier zur Vermessung der Inseln anlandete. Auch ist die Wasserstraße zwischen den beiden Inseln von Nord- und Südneuseeland auch nach ihm benannt. Sie gilt als eine der stürmigsten Passagen der Welt. Heute ist das eine noble Gegend. Golfplätze, Villen, ein Paradies für Reiche. In schwüler Hitze und gnadenloser Sonne war da noch ein 280 m Anstieg zwischen Kuaotunu, Te Rerenga und Coromandel, von dem mir schon von anderen Tourenbikerkollegen als hartes Stück berichtet wurde. Dem war dem auch  so. Die Gegend ist auch bekannt für besonderes intensive Sonneneinstrahlung und vor dem Anstieg kaufte ich Wasser und cremte mich nochmal kräftig ein. Es war eine harte Stunde, jedoch oben auf dem Pass gab`s einen traumhaften Ausblick auf Coromandel und die vorgelagerten Inseln. Der Ort selbst, in dem ich kurz nach 15:00 eintraf ist überschaubar. Ein paar Geschäfte, Motels, eben alles für den Tourismus. Quartier bezogen, eingekauft und die Überlegung, wie`s morgen weitergeht. Es macht keinen Sinn, bis Thames weiterzufahren, um dann Richtung Norden nach Auckland zu radeln, da die Strecke ein Zubringer zur Hauptstadt ist und verkehrsmäßig einiges los sein dürfte. Also der Entschluß, morgen gegen 4pm dies mit der Fähre zu tun. Bin auch froh um einen weniger aktiven Tag, denn der von Gestern lag mir noch in den Knochen. Auch macht mir die schwüle Hitze sehr zu schaffen und mir ist lieber, eher bei kühleren Temperaturen zu fahren. Ab Auckland beginnt der letzte Abschnitt meiner Reise, nämlich der Nordteil der Insel. Doch morgen gehört zuerst mal für Auckland eine Unterkunft organisiert und die Fähre gebucht. So geht auch dieser Tag zu Ende und mir fallen die Augen vor dem PAD zu. Das Hochladen der Fotos und Erstellen des Blogs vor einem Kingfisher Extra Strom Premium Beer, kein Vergleich zu Augustiner, Tegernseer,  nimmt immer ca zwei Stunden in Anspruch. Bin aber froh, eine Aufzeichnung dieser schönen Tage zu haben, denn wenn man es Jahre später liest, dann kann man sich an jeden Tag erinnern.

15.3. 20. Radtag ,Tauranga – Taiura

Ling zu Bilder des Tages:

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Ling zu Tagesstrecke: 132 Km 2100 Hm

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Guten Morgen Deutschland, während mir die Augen zufallen, beginnt ihr den Tag. Zwischenzeitlich der 20. Tag und die Reise nähert sich langsam dem Ende zu. Schon komisch, eigentlich hätte ich Regen erwartet, doch es war blauer Himmel in Tauranga, also rauf auf`s Rad und los zum Tagesziel Taiura. Es ist viel los hier auf dem Highway 2. Autos, Autos, Autos. Der gestrig eingespeicherte Track leitete mich aus dem Ort hinaus und es war eine adrenalinhaltige Angelegenheit, da der Schwerverkehr wieder äußerste Konzentration abverlangte und es kam schon wieder der Gedanke, diese Tour abzubrechen und auf Bus umzusteigen, da man so nicht viel hat davon, und es auch gefährlich ist. Von den vielen Hills möchte ich gar nicht mehr reden, bereits am Vormittag waren über 1000 Hm auf dem Vario. Zudem auch die Schadstoffbelastung bei den vielen LKW`s. Klar, die Strecke führt nach Auckland, da wollen viele hin und die haben`s eilig. Immer wieder markant die lauten Rollgeräusche aufgrund des groben Teers. Doch ab der Abbiegung zum Highway 25, nach Waihi wurde die Sache entspannter, der Verkehr wurde erträglicher und es zückte mich wieder oft den Fotoapparat zu ziehen, da die Landschaft wieder schöner wurde. So auch der Küstenort Whangamata, traumhaft schön, ein Hafen, in dem Jachten im Millionenwert vor Anker lagen und immer wieder markant, wie großflächig diese Orte angelegt sind. Es liegen noch 35 Km vor mit und zwei Anstiege mit ca 150Hm. Die Gegend hier ist ziemlich bewaldet und immer mehr mischen sich zwischen Nadelbäumen auch Palmen. Es wird immer südlicher, desto mehr man nach Norden kommt. Trotz der heute vielen Höhenmeter geht`s mir subjektiv gut und kann körperlich nicht klagen. Das Training der letzten drei Wochen macht sich bemerkbar, der Körper hat sich angepasst und ich fühl mich gut.  Auch hab ich  immer viel getrunken, abends brav mein Magnesium genommen, und glaube dadurch Krämpfe verhindert zu haben. Meine 50er Sonnencreme schützte gut vor Sonnenbrand, wo hier doch die UV Strahlung ziemlich stark sein soll. Auch die Flüssigkeitszufuhr spielt eine große Rolle und so gehen täglich 6-7 Liter Säfte und Wasser, später ein Bierchen durch die Kehle. Heute Zwei!! Trotzdem fühl ich mich trotz der Belastung körperlich wohl. Hab verständlicherweise einen kernigen Appetit und einen guten Schlaf. Bereits mit vielen dunklen Wolken von Westen bedeckt vor mir die  Kulisse des Strandortes Tairua, fast 3000 Hm auf dem Navi und sichtlich froh diesen anstrengenden Radtag geschafft zu haben. Ein Backpackers war bereits gebucht und wie schön, kein Mensch auf dem Zimmer. Also konnte ich mich so richtig ausbreiten und den Tag mit Supermarkt und Pizzeria beenden. Ein tägliches Naturschauspiel sind die Gezeitenströme. Dabei senkt sich gegen Abend der Meeresspiegel um diese Jahreszeit um circa einem Meter. Viele Strandbereiche sind ohne Wasser, geankerte kleine Schiffe liegen trostlos auf Grund und warten am nächsten Morgen auf die Flut. Bin gespannt, ob es morgen regnen wird. Hab mir den besten Wetterbericht ausgesucht und ihn für einzig richtig befunden. Geärgert haben mich vorm PC noch die unterschiedlichen Höhenangaben aus Gpies und  dem Navi. Es differiert um bis zu 30% und ich weiß nicht was stimmt. Aber es gibt Wichtigeres.

 

 

 

 

14.3. 19. Tag, Ruhetag in Taupo, Weiterfahrt mit dem Bus nach Tauranga

Ling zu gefahrener Strecke mit Bus:

http://www.gpsies.com/map.do?fileId=kttihzqxgvutwsmk

Ling zu Tagesfotos:

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Der Wetterbericht sollte recht behalten, am Morgen war der Himmel grau und es nieselte. War richtig, die letzten Tage das gute Wetter mit dem Rad genutzt zu haben, denn man weiß ja nicht, wie diese Woche weitergeht. Aber zu meinem Problem mit dem Vorderrad. In dem Glauben, es dürfte in so einer Stadt, einer Bikeregion mit zig Radgeschäften kein Problem sein, solche zwei kleine Lager aufzutreiben, der irrt sich. Etwa fünf Versuche schlugen fehl. Entweder sie müssen die Teile mit 2-5 Tagen Lieferzeit bestellen, oder die andere Alternative, sich ein neues Vorderrad zuzulegen. So auch getan. Für 80 Dollar erstand ich eins und meine Kiste rollte wieder. Eine kurze Phase trockenes Wetter stickte mich schon wieder aufzubrechen, doch es machte Sinn, den Körper ein bisschen Erholung zu gönnen, tat ja auch gut das Schlendern durch die Stadt. Ist man in Neuseeland  mal gut hundert Km unterwegs, kommen zwangsweise immer 1500- 2000 Hm hinzu. Das juckt natürlich die Auto- oder Wohnmobilfahrer wenig, aber mich als Satteltaschenschlepper um so mehr. Um jedoch weiter zu kommen, buchte ich für Spätnachmittag den Bus nach Tauranga. Die Stadt hier lebt vom Tourismus. Erstaunlich, was diese Industrie sich alles für ihre Klientel einfallen lässt. Im Infocenter quirlte es nur so von Menschen, die Tagestrips zum Wandern, Kajaken, Fischen, Thermalbaden,  Bootstouren, Fallschirmsprünge…. buchten. Der Lake Taupo ist mit 622qkm der größte See der Nordinsel und ist durch einen Vulkanausbruch vor 26500 Jahren entstanden.  Auch viele Tourenradfahrer sind zu sehen und kaum man sich`s versah, war der Nachmittag vorbei. Einen Tourenbikekollegen aus Arizona hab ich im Backpackers kennengelernt, der hier die Zimmer putzt. Wenn er wieder genug Kohle hat erklärte er mir, dann radelt er wieder weiter. Ein Mannheimer Student prahlte, er habe ebenfalls als Putzkraft angefangen und es bereits zum Receptionsleiter gebracht. Ich schilderte ihm das berühmte Beispiel aus Amerika vom Tellerwäscher zum Millionär. Viele junge Leute jobben sich hier so über Monate durch und sind bei Firmen begehrt, da ausgesprochener Personalmangel herrscht. Hier reden wir aber von Aufenthaltszeiträumen von Monaten.  Hier im Finlay Backpackers sind auch sehr viele Abiturientinnen, die vor dem Studium nochmal eine kleine Auszeit machen wollen. Wie verstört laufen sie jedoch, ständig vertieft in das Handy oder Pad vor sich, rum. Oft hatte ich Angst, sie übersehen Straßenpfosten oder Treppenstufen. Jetzt gilt nur zu hoffen, dass das Wetter die nächsten Tage halbwegs passt. Geplant ist nun, die Reise ab Tauranga auf der Ostseite der Insel, nördlich, Richtung  Coromandel fortzusetzen. Den Blog heut hab ich auf den Bus wartend Nachmittag schon im Cafe angefangen und am Abend fertig geschrieben.  Aufgrund des Wetters und der Busfahrt sind`s heute nur wenig Fotos. Schön war jedoch noch die Abendstimmung in Tauranga, wo wieder touristisch einiges los ist. Das Backpackers hier ist eine Katastrophe. WLan geht nur im Treppenhaus und das ganze Haus ist verschachtelt. Küche im zweiten Stock, lange Zimmergänge und kein gscheiter Radabstellplatz. Mein Rad ist ja nun, durch das neue Vorderrad deutlich mehr wert. Hoffe morgen nicht all zu viel Verkehr auf meinem Gspies Track zu haben.

13.3. 18. Radtag Taumanurui – Taupa

Ling zur Strecke des Tages:  100 Km, 1600 Hm

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Ling zu Fotos des Tages:

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In Satteltaschenlogistik perfekt, war nun jeden Morgen innerhalb 15 Min alles komplett eingepackt und die nächste Tour konnte beginnen. Eitel Sonnenschein und knackige 6 Grad am Morgen. Heute wäre das Tagesziel Taupa gewesen. Was ich auch erreichte, aber wie, dazu später. Es stand zuerst mal ein 700m Pass bevor, wonach es dann nach Turangi runterging. Nach 56 Km sollte dieses Zwischenziel gegen Mittag erreicht sein. Im Gegensatz zur gestrigen Strecke, war es heute etwas monotoner. Wieder Highwaycharakter, noch mäßiger Sonntagsverkehr und die Berge um mich in tiefliegender Bewölkung gehüllt. Die Landschaft ist hier bei weitem nicht mehr so schön wie die letzten zwei Tage durch den Forgotten World Highway. Der Pass ging moderat mit 7-12% auf die 920m n.N.  hoch und es dauerte bis Mittag, bis halbwegs passable Temperaturen herrschten. Das Aussichtsplateau war kurz vor Mittag erreicht und bot aufgrund der mäßigen Sicht jedoch nichts besonders, abgesehen von einen deutschen Touri, der mir seine Reiseerlebnisse erzählte.   Heut früh dacht ich noch insgeheim, technisch gesehen, war bisher am Rad eigentlich alles in Ordnung. Kein Platter, kein sonstiger Defekt. Aber es sollte anders kommen. Bei der Abfahrt waren plötzlich aus dem Vorderrad laute Geräusche zu hören, die ich zuerst nicht definieren konnte, doch schnell war klar, dass irgendwas am Radlager gebrochen schien. Knack- und Krachlaute, die über den Rahmen bis ins letze Haar markerschütternd durchgingen. Es war ein Bruch des linken Lagers.  Vorsichtig fuhr ich den Pass hinab und fühlte förmlich mit, wie sich metallische Teile des Lagers lautstark in Späne auflösten . Das Vorderrad taumelte  schon leicht und die Überlegung kam auf zu trampen, oder einfach so weit es ging weiterzufahren.  20 Km ging es gut bis Turangi, und siehe da, ein Bikeshop mit Service. Doch oh Schreck,  es ist Sonntag, Laden geschlossen und telefonisch  keiner erreichbar. Vor dem Feuerwehrhaus zerlegte ich die Nabe, entfernte die Späne  und baute, da der Nabendynamo in die eine Richtung teilweise blockierte, das Rad gegen die Laufrichtung  ein. Es schien wieder zu funktionieren. Jedoch lief es nur noch auf dem noch guten Lager. Es war Rückenwind und die Hoffnung es möge taumelnd noch 50 Km bis Taupo halten. 30 Km ging es gut, bis auch in immer neuen Geräuschen auch dieses Lager seinen Geist aufgab, nun das ganze Vorderrad ohne Führung wackelte und ich endgültig stand. Als Tramper wartete ich genau 10 Sekunden, bis ein Wohnmobil hielt. Eine freundliche Neuseeländerin, Krankenschwester mit zwei Pudel, nahm mich freundlich auf,  ich steichelte ihre Hündchen, sie verköstigte mich mit Pfirsiche  und  fuhr mich bis Taupo. Es war zwischenzeitlich  18:00 Uhr und ein Backpackers mit großem Radgeschäft nebenan war auch schnell gefunden. Montag früh  gibt es entweder ein neues Vorderrad oder Lager.  Tja, da macht man was mit. Große Sorge wegen des Wetterberichtes. Er wird bei jedem Ansehen immer schlechter. Jetzt kündigt er schon für die ganze nächste Woche Regen an. Aber Morgen wissen wir mehr. Bin nun mal kein Schlechtwetterfahrer.

 

12.3. 17. Radtag, Tahora Sattel – Taumarunui

Ling zu Fotos des Tages:

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Ling zu Strecke des Tages: 90 Km 1700 Hm

http://www.gpsies.com/map.do?fileId=gedwkkyeygzcxxij

Landschaftlich leben die äußerst netten Herbergsleute Tom und Anni hier wie im Paradies. Beneidenswert alleine die Panoramaterasse beim Frühstück. Eine Aussicht, die einen vor  Neid erblassen lässt. Im strahlblauen Himmel westlich  schemenhaft in weiter Ferne der Mt Pouakai, im Osten das Inselzentrum, der Mt Ruapehu. Einfach gigantisch!  Das Rad war bereits aufgerüstet und ich kam nicht weiter. Man möchte ja nicht unhöflich erscheinen, doch sie plauderten über ihre Probleme mit den Behörden, mit den strengen Gesetzesauflagen mit Müll und Recycling und selbst unsere Tante Merkel und die Migrantenproblematik in Deutschland, sowie der Schwarzwald war ihnen bekannt. Es strengt mich so eine Unterhaltung immer sehr an,  da mein Englisch schon etwas verkümmert ist und wenn sie dann auch noch Slang reden, fällt es mir besonders schwer ihnen zu folgen. Hab mir fest vorgenommen, nun wieder Englisch zu lernen. Auch ein amerikanischer Tourenradkollege, der neben mir nächtigte, musste in die Gegenrichtung mit seinem schwer bepackten Rad aufbrechen. Es war kalt und am liebsten hätte ich lange Handschuhe angezogen, doch hoffte ich auf die wärmende Sonne.  Nun war das Profil der Steigungen deutlich angenehmer zu fahren, die Temperatur nun knapp 18 Grad und gottlob kein Wind mehr. Also radlerisch ein Traumtag. Die Stunden vergingen schnell und bereits gegen 15:00 Uhr erreichte  ich Taumarunui. Das Sitzfleisch war etwas beleidigt, aber sonst fühlte ich mich gut. Endlich nach 90 km wieder in der Zivilisation. Supermarkt, Hotel und Onlineanbindung. War heute, trotz 1700 Hm wie man in Deggendorfer Radfahrerkreisen zu sagen pflegt, gegen gestern eine „Hansbauertour“, wie aus dem Katalog. Für morgen nahm ich mir vor, die Strecke nach Taupo zu fahren und buchte bereits am Abend ein Backpackers. Entgegen den Vorhersagen von Vorgestern soll nun das Wetter doch bis Montag gut bleiben.

 

 

11.3. 16. Radtag New Plymoth – Tahora Saddle

Ling zu Fotos des Tages:

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Ling zur Strecke: 106 Km 1700 Hm

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So, die Entscheidung ist gefallen. Auf den Highways gehts zwar schnell voran, aber es ist laut und auf die Dauer monoton, wo doch so schöne Abschnitte in der Gegend sind. Also ab in die Natur, zu den Highlights der Insel.  Gestern Abend legte ich den Plan der nächsten Tage fest. Heute bis Whangamomona, dann weiter bis Taumarunui, dann zum Lake Taupo, entweder nach Turangi, oder wenn’s gut läuft, direkt zur Ortschaft Taupo, also zum Kern der Nordinsel. Aber da sind noch viele Höhenmeter. Auch beschäftigt mich das angeblich schlechter werdende Wetter nach Sonntag. Aber wie sagte schon Beckenbauer „Schauma mal, dann sehmas schon.

Doch nun zum heutigen Tag.

Diese Nacht hat es ordentlich geregnet, doch jetzt am Morgen blauer Himmel und wieder schnell ziehende Wolken, jedoch aus südöstlicher Richtung. Deutet wieder auf einen windigen Tag hin. Doch wie verhext muss ich in diese Richtung. Heute beginnt die drei- viertägige Etappe  wie beschrieben  ab New Plymout, wo ich über Purangi zum Forgotten World Highway stossen sollte. Mein Problem von gestern war, nach über einer Stunde googeln bei Trivago oder Booking.com kein Zimmer in Whangagamomona gefunden zu haben. Das einzige Hotel war ausgebucht. Meine letzte Rettung war das Tourist Info, wo mir auch eine unbeschreiblich nette Dame prompt noch 12 Km hinterhalb, am Tahora Saddle ein Bett wusste. Also auf geht`s. Mein lieber Schwan, ist das ein heftiger Gegenwind. Mühsam fiel jeder Meter und mein Gedanke war, wenn es doch nur ca. 100 Km waren, es mag ein langer, anstrengender Tag werden.  Die Landschaft wurde immer schöner und lässt sich wohl auf den Fotos nur erahnen. Intensive landwirtschaftliche Nutzung durch Schaf- und Rinderzucht, von denen mir tausende blöckend und muhend begegneten und immer eine dünner werdende Besiedelung. Gut, mich noch im Supermarkt mit Getränken und Essen für diesen Tag versorgt zu haben. Dabei spielt natürlich immer Gewicht und Volumen eine große Rolle. Die Landschaft wurde nun immer hügeliger und wenn auch nur keine Wadlbeisser mit  30-100Hm, so kamen ohne Unterbrechung  diese  15-20% Knaller, die bei böigen Gegenwind und 40 Kg Rad eine Herausforderung darstellten. Zwar sammelten sich schnell additive Höhenmeter, doch kamen kaum Kilometer zustande und gegen Mittag war ich schon ziemlich platt. Es ist hier das Allgäu Neuseelands! Jedoch viel steiler und härter. Selten jemals an meiner Roloff die kleinsten Gänge gebraucht zu haben, doch heute war so ein Tag. Erschöpft und vom Wind geschützt die verdiente  Mittagspause in einem kleinen Busshäuschen, aber  2/3 der Strecke lagen noch vor mir. Doch es kommt noch härter. Die Teerstraße endete und es kam etwa 20 Km grober Schotter, später tiefer Sand und Wellblechpiste. Es war heiß und erst am späten Nachmittag endlich die Einmündung zum Forgotten World Highway, eine malerisch in die Landschaft eingebettete Traumstraße. Den Herrschaften die mir in Palmerson den Tipp für diesen Routenabschnitt gegeben gaben, haben wohl die Strecke mit dem Auto abgefahren und konnten nicht im geringsten erahnen wie sich sowas auf dem Rad bei Gegenwind  anfühlt. Am späten Nachmittag endete die Junktion Road und führte endlich zum Forgotten Wordld Highway, der wieder teteert war. Es wurde etwas leichter und auch der Wind ließ zumindest teilweise nach. Meine Vorräte gingen zur Neige und endlich in Whangamomona angekommen, natürlich war da vorher noch ein Pass, waren da ein paar verfallene Häuser und nur das Hotel. Dort war einiges los und es gab ja da, wie schon gewusst,  kein Zimmer mehr.  An der Theke standen Auto- und Motorradtouristen Schlange und ich kaufte mir für 9 Dollar ein 0,4er  Bier, aber das war mir dann auch schon egal. Vor dem Hotel kam ein schwäbischer Tourenradler, der mir vom anderen Teil der Strecke berichtete und auch bestätigte, dass er am Tahorasaddle ein Gebäude gesehen hat, dass ich gebucht haben müsste. Diese 12 Km waren noch anstrengend und beim Eintreffen nach etwa 120 Km und 2400 Hm war meine erste Frage, ob denn ein Abendessen möglich wäre, denn meine Vorräte reichten nicht für heute und morgen. Doch der Herbertswirt erklärte sich, nachdem er meinen Zustand gesehen hatte, bereit noch ein Meal herzurichten. Gott sei Dank ein Bett und was zum Essen! Es war, abgesehen von dem Hotel, über 100 Km keine Möglichkeit was zu kaufen, es sei denn man hätte ein Schaf geschlachtet. Die Aussicht hier ist gigantisch und der Sonnenuntergang war ein Traum. Kein Telefon und Internet gab`s hier und ich war schon ein bisschen überrascht, dass man ohne Onlineanbindung mit meinem Pad so gut wie nichts ausführen konnte, weshalb dieser Bericht auch  einen Tag später geschrieben wurde.

 

10.3. 15. Tag Palmerson Plymouth

Bilder des Tages:

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Strecke des Tages:

http://www.gpsies.com/map.do?fileId=seyiyfczehrigfyv

Oh Graus, zwar eitel Sonnenschein, jedoch beim Blick aus dem Fenster bogen sich die Bäume, eine steiffe Nordwestbrise und schnell ziehende Wolken  über mir. Denke, es macht wenig Sinn, so wie geplant mit dem Rad nach Hawera weiter zu radeln. Es wären zwar nur knapp mit 100 Km, doch ist es wieder ein Highway mit viel Verkehr in relativ unattraktiver Landschaft. Davon hatte ich gestern schon genug. Also ab  ins  Info Center und mal die Lage checken. Im Zentrum von Palmerson auf den Grünanlagen waren wieder wie gestern Dudelsackklänge und Marschtrommeln zu hören. Ganze Gruppen übten hier und es war interessant ihnen zuzuschauen. Da mal mit den Musikollegen runter zu fliegen und ein Debüt zu geben,  wär doch toll!.  Abgesehen von dem Wind soll es  bis Montag trocken bleiben und es liegt nahe, die Strecke mit dem Bus zu fahren. Dabei entschied ich mich fue die nächsten zwei Tage, ab New Plymouth den ¨Forgotten Highway¨, Neuseelands älterster Trail von New Plymouth, ueber Bell Block, Otaraoa Road,  Whangamomona  nach Taumarunui zu radeln. Eine landschaftlich sehr schöne Strecke, zwar ueber 2400Hm additiv, doch man muss sie gefahren haben. Wie es dann weitergeht weiss ich noch nicht, soll ja ab Montag regnen.   So gestaltete sich der heutige Nachmittag im Bus und die Entscheidung mit selben zu fahren erwieß sich als richtig. Brise ist wohl zu gering ausgedrückt, es war ein böiger Nordwestwind mit gut 60km/h entlang der Strecke Hawera Stratford, Inglewood, New Plymouth. Mit dem Rad wäre das bestimmt nicht schön gewesen. Interessante Landschaft, wieder sehr kupiert und natürlich über alles dominieren der Mt. Taranaki, ein 2500m hoher Stratovulkan, der 1854 das letzte mal spuckte. Bei einsetzenden Nieselregen angekommen noch eine kleine Stadtrunde mit dem Rad. So, das wars schon wieder für heute.