29.2. 5. Radtag Tekapo – Twitzel – Weiterfahrt mit Bus nach Wannaka

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  • Der Tag begann mit eitel Sonnenschein und die Natur, die einem hier umgibt ist wirklich sehenswert. Nicht verwunderlich, dass auch jetzt in der Nebensaison es nur so wimmelt an Touristen und Jener, die sich dieser atemberaubenden Landschaft begeistern wollen. Die ersten Kilometer auf dem  Rad fühlten sich sehr kühl an und schnell kam der Entschluß wärmere Keidung aus der Tasche zu holen. Wie gestern war es zuerst Rückenwind, doch bereits am späten Vormittag nach etwa 50 Km drehte er und war gar nicht mehr mein Freund.  Es ist zermürbend auf diesen endlosen Weiten in die Pedale zu treten und es auf 11 bis 15 Km/h zu bringen. Einzige Entschädigung war die Traumkulisse des Lake Pukaki, der ebenfalls wie der Lake Tepako kontrastreich in einem grassen türkis sich aus der Landschaft emporhob und eine unvergessliche Kulisse bot. Bereits in Zwizel kam die Frage auf, ob es aufgrund des immer mehr böig auffrischenden  Gegenwindes, mein eh schon hoch gesetztes  Tagesziel, Wannaka zu schaffen. Schließlich liegt da auch nach Omarama der Lindis Pass, mit 1000 hm  dazwischen und es schien aussichtslos diese 190 Km  an einem Tag zu bewältigen.  Wenn auch eine Ski&Bikers unwürdig, entschloß ich mich für den Rest der Strecke, da es sich anbot, den Bus zu nehmen. Dies würde meinen Zeitplan wieder zurechtrücken, denn es liegen noch viele Kilometer vor mir.Doch nun zu einem etwas unangenehmeren Thema. Bezüglich Preisniveau ist die Schweiz gegenüber hier ein Entwicklungsland. Abgesehen von den Backpackers Hostels, wo man für die Benutzung eines Bettes (6-8 Betten pro Zimmer und ein  Rucksackchaos ohne Privatsphäre) incl. Dusche bereits ca 30 NZDollars berappt, kostet ein Einzelzimmer im Schnitt 80 – 150 Dollar jetzt auch noch in der Nachsaison. Das Schlimme ist, die sind  ziemlich ausgebucht und ich hab das Gefühl, mein Euro ist nicht viel wert hier.  Der absolute Hammer ist der Bierpreis. Im Restaurant liegt dieser bei ca. 10 Dollar. (1 Euro = 1,65 NZD) Im Supermarkt ist es kaum billiger.  Nun gut, man will auf gewisse Begehrlichkeiten im Leben nicht verzichten und irgendwann stumpft man ab und es kostet nun mal so viel wie es kostet. Wird eben ein teurer Urlaub.IMG_160305_220421996-1280x960 IMG_160305_2206598-1280x960Eigentlich sollte man aus Protest ausreisen und einen Beschwerdebrief  an die deutsche Botschaft hier schicken. Ab 16:00 Uhr ging der Bus, der zwei Stunden später in Wanaka ankam. Hier ist eine noble Gegend. Gepflegte Straßen, Bungalows, moderne Hotelanlagen und eine saubere Natur. Hatte Glück mit der Unterkunft. Ein gutes Backpackerhaus mit vielen netten Leuten, wo man gute Tipps bekommt und den morgigen Tag vorbereiten kann. Bekomm ich in Haast eine Übernachtungsmöglichkeit, dann geht es mit der Westküste weiter – und wenn nicht, dann kommt die Route nach Queenstown in Frage. Werd morgen früh in ein Tourist Info gehen und mal fragen, denn im Internet unter Booking com war alles ausgebucht. Die Nacht ist saukalt und ich hoffe, dass es morgen wieder wärmer wird.