28.2. 4. Radtag, Timaru – Lake Tekapu

  • GPSies - 4. Radtag 28.2. Timaru - Lake Tepaku Link Tagesstrecke
  • 105 Km 1100 Hm

Link zu Fotos des Tages:

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Erfreulich die Feststellung gestern ein gutes Zimmer bekommen zu haben.  Hab gut geschlafen , die  Wäsche ist trocken, alles aufgerüstet und  da der gestrige Tag mit viel Ruhe und nicht mit harten Kilometereinheiten bestand, kam ich früh aus dem Hotel und begann bei kühlen Temperaturen meinen Tagestrip.IMG_160305_21512761-1280x960 IMG_160305_214844669-1280x960

Endlos weit diese Landschaften, gigantisch die Dimensionen. Zwei Stunden vergingen bereits, vorbei an Levels, Pleasant Point, Sutherland, die ich bei einer geschlossenen Wolkendecke fahren konnte. Erst so gegen 11:00 Uhr kam die Sonne langsam  durch und stetig ging es leicht aufwärts, dem  Lake Tepaku entgegen.  Erst wenn man kurz stehenbleibt wird einem bewusst, wieviel man doch schwitzt, also gilt es genug zu trinken und sich ordentlich einzucremen, wo doch die rechte Wade schon schön angeröstet ist.  Nach etwa 20 Km führte  bei Pleasant Point entlang der Strecke eine historische Bahnstrecke, wo der Schaffner gerade seine Dampflock anheizte.

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Weiters waren einige historisch hergerichtet Bahnhöfe zu sehen. Wahrscheinlich ist dies eine Touristenattraktion, da alles in Bereich der Strecke auf Nostalgie getrimmt war.  Bei Fairlie machte ich die Bekanntschaft eines japanischen Tourenradlers, mit dem ich mich in Englisch  austauschte.

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Er erzählte, bei ihm zuhause sei es saukalt und es sei seine erste derartige Tour. Auf der Strecke begegneten wir uns erneut und wir kamen zu dem ersten kleinen Pass mit 709m. Meinem Freund ging es dabei ziemlich schlecht und sehr zu meiner Verwunderung ließ er am Berg Laute von sich die ich nicht deuten konnte. Es klang wie eine Mischung aus japanischen Kampfesrufen, oder  war es Wehklagen.

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Ich amüsimierte mich dabei und oben am Pass angekommen war er sichtlich stolz auf sich und freute sich wie ein kleines Kind. Als der Lake Tepako auftauchte verschlug es uns den Atem. Ein rießiger türkisfarbener See, der vom Mout Hook, oder dem Franz Josefs Gletscher gespeist wird und entgegen unserer Wasserspeicher noch relativ voll ist.

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Schon verwunderlich, wenn man sieht, welche Unmengen Wasser die hier auf den Feldern versprühen. Ich entschloß mich am Lake ein Quartier zu suchen und nicht weiter zu fahren, da seit der Passhöhe ein entsetzlicher Gegenwind eingesetzt hat, der einiges an Energie kostete. Nach dem dritten Anlauf war ein Motel gefunden und der angebrochene Nachmittag mit Einkaufen und Waschen verbracht. Mein Freund hatte ein anderes Quartier gebucht, wo ich nicht mehr unterkam und so verabschiedeten wir uns und wünschten uns das Beste. Die Nacht war diesmal nicht so gut und Windböen die am Fenster rüttelten machten mir Gedanken wie der nächste Tag wohl verlaufen werde.