19.-20.3 Auckland – Whangaparaoa – Auckland

Link zu Bilder der Tage:

https://www.dropbox.com/sh/wcraaxanin1o4hf/AACCP_F-CHuKbPxIbc185y1Ma?dl=0

Link zu Strecken der Tage:

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Es sind nun knapp vier Wochen  vergangen, hab traumhafte Landschaften erlebt  und wie schon bemerkt, war vor allem auf der Südinsel das Wetterglück beschieden. Rückwirkend betrachtet war es absolut richtig, jeden Tag mit ordentlichen Wetter zum Radfahren genutzt zu haben. Die kommende Woche  wäre nun zum Abschluss der Reise, der Bereich  nördlich Aucklands,  die Whangerei, Ost- sowie Westcoast dran gewesen. Doch zeigte es sich nun meteologisch sehr launisch und es überwiegten, speziell am Nachmittag böiger Wind, tiefe Wolken und kurze Schauer. Auch der Wetterbericht machte keine Hoffnung und so wurde die Laune, schon durch die Erfahrung im Coromandel etwas getrübt.

Abwechslung zu meinen Radtagen brachte ein Besuch bei Konrad und Anna, von denen ich Zuhause von einen Musikerkollegen gehört hab. Schon vor Reiseantritt hab ich Kontakt aufgenommen und es kam ein Treffen zustande.  Sie wohnen auf der Halbinsel Whangaparoa, etwa 50Km nördlich von Auckland, wo ich am Samstag Vormittag auf wiederum hügeligen 56 km hochradelte. Sie wanderten vor 23 Jahren nach Neuseeland aus und es war interessant ihre Geschichte zu hören. Es tat jedem gut, sich von Niederbayrisch zu Niederbayrisch zu unterhalten und ich möchte mich auch auf diesem Weg nochmal  für die herzliche Gastfreundschaft bedanken. Es war ein interessanter Abend und wir vereinbarten wiederum eine Zusammenkunft, wenn sie wieder zu Besuch bei uns in Deutschland sind.

So geschehen ging’s dann am Sonntag, am späten  Vormittag wieder zurück nach Auckland. Nach gründlicher Wetterauskunft war ich von der nun vor mir liegenden Route nach Norden nicht mehr so begeistert. Ich hatte den Verkehr hier etwas unterschätzt und alleine der Abschnitt nach Whangapaora war am Wochenende derart belebt, dass man nicht von stressfreiem Radeln sprechen kann. Fast alle fünf Sekunden zischte ein PKW vorbei und auch nötigten mich kurze, aber kräftige Regenschauer, Unterschlupf in  Bushäuschen zu suchen.  Die Gegend hier wird auch als Supercity von Aukland bezeichnet. Sämtliche Huegel sind zugebaut und die Siedlungsdichte ist enorm hoch. Entsprechend der Verkehr. Fuer mich gab es zwei Alternativen. Entweder für die nächsten Tage einen Leihwagen zu nehmen und in Regionen zu fahren, wo schönere Streckenabschnitte sind, oder diesen Abschnitt nicht mehr zu machen und die Option einer früheren Heimreise in Betracht zu ziehen. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage ist absolut nicht berauschend. Da war immer nur diese graue Wolke mit den drei dicken Tropfen drunter ersichtlich. Auch wurde mir berichtet, dass in dieser Region viele Holzlaster unterwegs sind und kein ordentlicher Sicherheitsstreifen vorhanden ist. Ein Anruf bei Emirates machte die Entscheidung relativ leicht. Es war eine Umbuchung für geringe Gebühr möglich und so werde ich nun bereits Morgen, Montag, statt Freitag wieder in heimische Gefilde fliegen.  In Devenport am frühen Nachmittag angekommen ging’s nochmal mit der Fähre  nach Auckland und ein Besuch am höchsten Punkt, dem Fernsehturm war angesagt. Leider vermießten Wolken den  erhofft schönen Sonnenuntergang, doch war es ein würdiger Abschluss des Tages. Morgen geht’s an’s Packen, Radwaschen und Vorbereitung auf den Heimflug. Mache auch noch ein Fazit der Reise.