16.3. 21. Radtag, -Tairua – Coromandel

Ling zur Strecke des Tages: 82 Km 2145 Hm

http://www.gpsies.com/map.do?fileId=lgtjhiotqlsxuabg

Ling zu Fotos des Tages

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Noch gegen Mitternacht fing es an zu regnen und artete aus in ergiebigem Schütten, welches  lautstark auf die Dächer der für unsere Verhältnisse schwach gebauten Gebäude prasselte. Irgendwann als es nachließ schlief ich ein und dachte, der Wetterbericht hat recht behalten und morgen ist der Radtag gelaufen. Denkste, es war eine drückende Hitze, dunstig aber blauer Himmel¨Wenn d’Engerl reisen, ist`s  Wetter schön.¨ Egal, man kann die Tour weiter fahren und so befand ich mich gegen 9:30 wieder auf dem Rad und gleich nach Tairua ging es mit einem 200m Anstieg kräftig zur Sache. Die Nordinsel ist noch viel bergiger und es gab bisher kaum mal ¨normale Etappen¨. Immer nur bergauf – bergab. Die einzelnen Strandorte wie Hot Water Beach, Hahei, Witihianga, waren immer nur über knackige  Anstiege zu erreichen, die dann letztendlich wieder auf Meeresniveau hinunterführten.  So auch zur Cooks Beach, wobei ich mir nicht sicher bin, ob  Kapitän James Cook 1769 hier zur Vermessung der Inseln anlandete. Auch ist die Wasserstraße zwischen den beiden Inseln von Nord- und Südneuseeland auch nach ihm benannt. Sie gilt als eine der stürmigsten Passagen der Welt. Heute ist das eine noble Gegend. Golfplätze, Villen, ein Paradies für Reiche. In schwüler Hitze und gnadenloser Sonne war da noch ein 280 m Anstieg zwischen Kuaotunu, Te Rerenga und Coromandel, von dem mir schon von anderen Tourenbikerkollegen als hartes Stück berichtet wurde. Dem war dem auch  so. Die Gegend ist auch bekannt für besonderes intensive Sonneneinstrahlung und vor dem Anstieg kaufte ich Wasser und cremte mich nochmal kräftig ein. Es war eine harte Stunde, jedoch oben auf dem Pass gab`s einen traumhaften Ausblick auf Coromandel und die vorgelagerten Inseln. Der Ort selbst, in dem ich kurz nach 15:00 eintraf ist überschaubar. Ein paar Geschäfte, Motels, eben alles für den Tourismus. Quartier bezogen, eingekauft und die Überlegung, wie`s morgen weitergeht. Es macht keinen Sinn, bis Thames weiterzufahren, um dann Richtung Norden nach Auckland zu radeln, da die Strecke ein Zubringer zur Hauptstadt ist und verkehrsmäßig einiges los sein dürfte. Also der Entschluß, morgen gegen 4pm dies mit der Fähre zu tun. Bin auch froh um einen weniger aktiven Tag, denn der von Gestern lag mir noch in den Knochen. Auch macht mir die schwüle Hitze sehr zu schaffen und mir ist lieber, eher bei kühleren Temperaturen zu fahren. Ab Auckland beginnt der letzte Abschnitt meiner Reise, nämlich der Nordteil der Insel. Doch morgen gehört zuerst mal für Auckland eine Unterkunft organisiert und die Fähre gebucht. So geht auch dieser Tag zu Ende und mir fallen die Augen vor dem PAD zu. Das Hochladen der Fotos und Erstellen des Blogs vor einem Kingfisher Extra Strom Premium Beer, kein Vergleich zu Augustiner, Tegernseer,  nimmt immer ca zwei Stunden in Anspruch. Bin aber froh, eine Aufzeichnung dieser schönen Tage zu haben, denn wenn man es Jahre später liest, dann kann man sich an jeden Tag erinnern.