15.3. 20. Radtag ,Tauranga – Taiura

Ling zu Bilder des Tages:

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Ling zu Tagesstrecke: 132 Km 2100 Hm

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Guten Morgen Deutschland, während mir die Augen zufallen, beginnt ihr den Tag. Zwischenzeitlich der 20. Tag und die Reise nähert sich langsam dem Ende zu. Schon komisch, eigentlich hätte ich Regen erwartet, doch es war blauer Himmel in Tauranga, also rauf auf`s Rad und los zum Tagesziel Taiura. Es ist viel los hier auf dem Highway 2. Autos, Autos, Autos. Der gestrig eingespeicherte Track leitete mich aus dem Ort hinaus und es war eine adrenalinhaltige Angelegenheit, da der Schwerverkehr wieder äußerste Konzentration abverlangte und es kam schon wieder der Gedanke, diese Tour abzubrechen und auf Bus umzusteigen, da man so nicht viel hat davon, und es auch gefährlich ist. Von den vielen Hills möchte ich gar nicht mehr reden, bereits am Vormittag waren über 1000 Hm auf dem Vario. Zudem auch die Schadstoffbelastung bei den vielen LKW`s. Klar, die Strecke führt nach Auckland, da wollen viele hin und die haben`s eilig. Immer wieder markant die lauten Rollgeräusche aufgrund des groben Teers. Doch ab der Abbiegung zum Highway 25, nach Waihi wurde die Sache entspannter, der Verkehr wurde erträglicher und es zückte mich wieder oft den Fotoapparat zu ziehen, da die Landschaft wieder schöner wurde. So auch der Küstenort Whangamata, traumhaft schön, ein Hafen, in dem Jachten im Millionenwert vor Anker lagen und immer wieder markant, wie großflächig diese Orte angelegt sind. Es liegen noch 35 Km vor mit und zwei Anstiege mit ca 150Hm. Die Gegend hier ist ziemlich bewaldet und immer mehr mischen sich zwischen Nadelbäumen auch Palmen. Es wird immer südlicher, desto mehr man nach Norden kommt. Trotz der heute vielen Höhenmeter geht`s mir subjektiv gut und kann körperlich nicht klagen. Das Training der letzten drei Wochen macht sich bemerkbar, der Körper hat sich angepasst und ich fühl mich gut.  Auch hab ich  immer viel getrunken, abends brav mein Magnesium genommen, und glaube dadurch Krämpfe verhindert zu haben. Meine 50er Sonnencreme schützte gut vor Sonnenbrand, wo hier doch die UV Strahlung ziemlich stark sein soll. Auch die Flüssigkeitszufuhr spielt eine große Rolle und so gehen täglich 6-7 Liter Säfte und Wasser, später ein Bierchen durch die Kehle. Heute Zwei!! Trotzdem fühl ich mich trotz der Belastung körperlich wohl. Hab verständlicherweise einen kernigen Appetit und einen guten Schlaf. Bereits mit vielen dunklen Wolken von Westen bedeckt vor mir die  Kulisse des Strandortes Tairua, fast 3000 Hm auf dem Navi und sichtlich froh diesen anstrengenden Radtag geschafft zu haben. Ein Backpackers war bereits gebucht und wie schön, kein Mensch auf dem Zimmer. Also konnte ich mich so richtig ausbreiten und den Tag mit Supermarkt und Pizzeria beenden. Ein tägliches Naturschauspiel sind die Gezeitenströme. Dabei senkt sich gegen Abend der Meeresspiegel um diese Jahreszeit um circa einem Meter. Viele Strandbereiche sind ohne Wasser, geankerte kleine Schiffe liegen trostlos auf Grund und warten am nächsten Morgen auf die Flut. Bin gespannt, ob es morgen regnen wird. Hab mir den besten Wetterbericht ausgesucht und ihn für einzig richtig befunden. Geärgert haben mich vorm PC noch die unterschiedlichen Höhenangaben aus Gpies und  dem Navi. Es differiert um bis zu 30% und ich weiß nicht was stimmt. Aber es gibt Wichtigeres.